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Augenblicke der Leidenschaft - Aquarellierte Zeichnungen und Texte, R. M. Rilke, A. Rodin
Augenblicke der Leidenschaft - Aquarellierte Zeichnungen und Texte, R. M. Rilke, A. Rodin


936 552    R. M. Rilke, A. Rodin


Augenblicke der Leidenschaft - Aquarellierte Zeichnungen und Texte


Eine Auswahl von zweiundzwanzig aquarellierten Zeichnungen Rodins wird von Liebesgedichten Rilkes und seinen Äußerungen zu Rodins Zeichnungen begleitet. 'Eigentlich nichts weiter als geschlechtliche Begierde, die sich aus der Liebeskraft ableitet', so Auguste Rodin, sei 'die Kunst'.


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Weitere Titel von R. M. Rilke, A. Rodin

Daten
(R) 120 S., m. Abb., 18 x 25 cm, geb. (Insel)

Kurzbeschreibung
Mit dieser Ausgabe wird die Korrespondenz zwischen Rilke und Rodin erstmals als Briefwechsel in deutscher Sprache vorgestellt. Die Briefe werden ergänzt durch Tagebuchnotizen und eine Vielzahl von Äußerungen des Dichters über Rodin sowie durch Augenzeugenberichte Dritter. Rätus Luck legt damit über die Dokumentation der wechselvollen Verbindung zwischen zwei großen Künstlern hinaus so etwas wie ein - nach Rodin-Monographie und Rodin-Vortrag - drittes Rodin-Buch Rilkes vor. Es zeigt den unmittelbaren Eindruck, den die Persönlichkeit des Bildhauers Auguste Rodin beim jungen Rilke hinterließ, und zeichnet den Verlauf der Rodin-Rezeption am Beginn des 20. Jahrhunderts nach, einer Rezeption, zu der Namen wie Anna de Noailles, Rudolf Kassner, Harry Graf Kessler, Sidonie Nodherny von Borutin, Emile Verhaeren oder Helene von Nostitz gehören. Die Annäherung zwischen Rilke und Rodin hatte 1902 mit Rilkes Arbeit an einer R odin-Monographie begonnen, sie erreichte ihren Höhepunkt, wie ihr Ende, mit dessen Tätigkeit als Sekretär Rodins. Rilke war Rodin-Sachverständiger, Anlaufstelle für Enthusiasten aus Deutschland, für Verlage und Zeitschriftenredaktionen, Vermittler und Verkäufer von Rodins Kunst, dazu ein enger Vertrauter des Bildhauers. Beide Künstler schieden 1906 dennoch nicht als Freunde, und ihre Wiederbegegnung sieben Jahre später hat den Bruch nur noch endgültiger werden lassen. Der Dichter Rilke war als Bewunderer des Bildhauers in diese Beziehung eingetreten. Eine strenge Schule des Sehens bei Rodin durchlaufend, hat Rilke von Rodins Werk aus seine Vorstellung von den die Natur überbietenden "Kunst-Dingen" gewonnen. Er ist, wie an Tolstoi oder später an Cezanne, als Künstler an Rodin gewachsen; am Ende ihrer Beziehung mußte damit zwangsläufig seine Emanzipation von ihm stehen.

Beschreibung
Eine Auswahl von zweiundzwanzig aquarellierten Zeichnungen Rodins wird von Liebesgedichten Rilkes und seinen Äußerungen zu Rodins Zeichnungen begleitet. "Eigentlich nichts weiter als geschlechtliche Begierde, die sich aus der Liebeskraft ableitet", so Auguste Rodin, sei "die Kunst". Keine seiner Arbeiten bestätigt dies eindrucksvoller als ein riesiges Konvolut von Zeichnungen, das in seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten, seit den 1890er Jahren, entstand. Geradezu elektrisiert notierte Rodins Schüler und Gehilfe Bourdelle nach der Sichtung im Atelierhaus von Meudon: "Eine Million Zeichnungen wie Blitze Geruch der menschlichen Spezies Drama der Lust". In einer radikal modernen Bildsprache artikulierte sich Rodins zunehmende Fokussierung auf das Weibliche. Eine Ausstellung der aquarellierten Handzeichnungen im Großherzogtum Weimar löste 1906 den wohl bekanntesten Rodin-Skandal aus, der zur Entlassung des Kurators und Rodin-Sammlers Harry Graf Kessler führte. Rainer Maria Rilke, Autor einer Rodin-Monographie (1902) und zu dieser Zeit Sekretär des Bildhauers, hatte entschieden Position gegen die Doppelmoral des offiziellen Kunstgeschmacks bezogen, und 1922 verurteilte er im Brief des jungen Arbeiters die Herabsetzung der sinnlichen Liebe durch das Christentum. Im Oktober / November 1915 waren seine "phallische Hymnen" entstanden, ein Zyklus von sieben Gedichten (ihre Entstehung hat Siegfried Unseld beleuchtet: Das Tagebuch Goethes und Rilkes "Sieben" Gedichte, 1978), denen später weitere erotische Gedichte folgten.

Autorenporträt
Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.
Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.





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