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Startseite > Zeitgeschichte > 1914 bis 1949

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Himmler privat - Briefe eines Massenmörders (Mängelexemplar), K. Himmler / M. Wildt
Himmler privat - Briefe eines Massenmörders (Mängelexemplar), K. Himmler / M. Wildt


959 649    K. Himmler / M. Wildt


Himmler privat - Briefe eines Massenmörders (Mängelexemplar)


Hinter der kleinbürgerlichen Fassade scheinbar harmloser Briefe werden die Gewalt und der Mangel an Empathie sichtbar, die auch das Privatleben der Himmlers prägten.


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Daten
(M) 400 S., geb. (Piper)

Beschreibung
Als Heinrich Himmler und Marga Siegroth sich 1927 kennenlernen, ist die Zuneigung gegenseitig. Das Paar ist sich einig in seinem Antisemitismus ("das Judenpack") wie in seinem Traum vom Landleben. Himmler, als Funktionär der NSDAP häufig "mit dem Chef" Hitler auf Reisen, rät seinem "Liebchen" aus der Ferne, den "Holunder als Mus einzumachen"; Marga berichtet ihrem Mann stolz, dass ihr Haus "Treffpunkt aller Nationalsozialisten" sei. Während Himmler nach 1933 zum mächtigsten Mann hinter Hitler aufsteigt und als Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei die "Endlösung der Judenfrage" organisiert, schickt er seiner "kleinen Frau", die für das Rote Kreuz durch das besetzte Polen reist ("der unbeschreibliche Dreck") "liebe Gedanken zum Muttertag", brüstet sich mit der vielen "Arbeit" und legt Fotos von seinen Reisen zu den SS-Einsatzgruppen und Waffen-SS-Einheiten bei. Die Harmlosigkeit der Briefe ist nur scheinbar, hinter der kleinbürgerlichen Fassade werden die Gewalt und der Mangel an Empathie sichtbar, die auch das Privatleben der Himmlers prägten.

Autorenporträt
Katrin Himmler, geboren 1967 in Dinslaken am Niederrhein, hat Politikwissenschaft studiert und an verschiedenen Projekten zur Zeitgeschichte, zum Thema Rassismus und Interkulturalität mitgearbeitet. Sie lebt mit ihrem Sohn in Berlin.; Michael Wildt, Prof. Dr., geboren 1954 in Essen, Historiker, war lange Jahre Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er hat seit 2009 den in Deutschland wichtigsten Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin inne.

Leseprobe
Einleitung I. Unmittelbar nach Kriegsende, im Frühjahr 1945, traf ein U. S. Intelligence Officer in Gmund am Tegernsee auf zwei amerikanische G. I.s, die sich offensichtlich im "Haus Lindenfycht", dem Privatdomizil Heinrich Himmlers, mit "Souvenirs" versorgt hatten. Der Offizier, ein Historiker, erkannte schnell, was die beiden mit sich trugen, und versuchte ihnen die Funde abzukaufen. Einer der beiden willigte ein, und so erwarb der Offizier ein Konvolut mit privaten Dokumenten der Familie Himmler, unter anderem die handschriftlichen Tagebücher des jungen Heinrich Himmler aus den Jahren 1914 bis 1922. Der andere G. I. indes mochte seine Schätze nicht verkaufen und zog weiter. Der Offizier schickte die Tagebücher und die anderen Dokumente nach Hause und schenkte ihnen keine weitere Beachtung, bis er sich 1957 in einer Diskussion mit einem befreundeten deutsch-jüdischen Historiker, Werner Tom Angress, der Tagebücher erinnerte und sie diesem zur historischen Auswertung übergab. Gemeinsam mit einem jungen Kollegen, Bradley F. Smith, transkribierte Angress die Handschriften, und beide berichteten 1959 über den Fund in einem Aufsatz im Journal of Modern History.[1]Es gibt auch andere Versionen dieser Geschichte, die letztlich unaufgeklärt bleiben muss, da die beiden G. I.s sicher nie mehr ermittelt werden können. Die Tagebücher wie die übrigen Dokumente übergab Angress später der Hoover Institution on War, Revolution and Peace der Stanford University in Kalifornien, die sie der Öffentlichkeit zugänglich machte. Jahrelang bildete diese "Himmler Collection", darunter die Briefe von Marga Himmler an ihren Ehemann, eine Fundgrube für die Geschichtswissenschaft. Nach mehrjährigen Verhandlungen erwarb das Bundesarchiv in Koblenz Mitte der 90er-Jahre von der Hoover Institution die Originale, die nun als "Nachlass Himmler" aufbewahrt werden. Anfang der 80er-Jahre tauchte in Israel eine weitere Sammlung von privaten Dokumenten der Familie Heinrich Himmlers auf, die offenkundig jene "Souvenirs" darstellten, die der zweite G. I. an sich genommen hatte. Dieses Material umfasst rund 200 auf Mikrofilmrollen aufgenommene Briefe Heinrich Himmlers an seine Frau aus den Jahren 1927 bis 1945 sowie die ebenso verfilmten Tagebücher von Marga Himmler von 1937 bis 1945, deren Originale heute im Besitz des United States Holocaust Memorial Museum in Washington sind. Außerdem befinden sich in der in Israel gefundenen Sammlung die Originale von Marga Himmlers NSDAP-Parteibuch, ihres Jugendtagebuchs von 1909 bis 1916, eines Kindheitstagebuchs über die Tochter Gudrun, des Poesiealbums der Tochter und deren Mädchentagebuch von 1941 bis zum April 1945, ferner von Büchern Margas mit Eintragungen zu Haushaltsausgaben, Weihnachtsgeschenken und Kochrezepten, von Zeugnissen und HJ-Urkunden des Pflegesohns Gerhard von der Ahé sowie zahlreiche private Fotos, teils lose, teils in einem Album. Wie diese Materialien nach Israel gelangten, bleibt offen. Der langjährige Besitzer, ein Holocaustüberlebender, will sie in der einen Version Ende der 60er-Jahre auf einem Flohmarkt in Belgien, in einer anderen Version vom ehemaligen Sekretär des Himmlervertrauten Karl Wolff in Mexiko erworben haben, um sie dann jahrelang bei sich aufzubewahren. Ein israelischer Filmemacher soll vorgehabt haben, damit einen Film über Heinrich Himmler drehen, was aber aufgrund seines frühen Todes nicht zustande kam. Zeitweise war offenbar im Gespräch, die Dokumente dem Bundesarchiv in Koblenz zu verkaufen. Wohl deswegen nahm das Bundesarchiv 1982/83 eine umfangreiche Expertise einschließlich einer Materialprobe vor, um die Authentizität der Dokumente prüfen zu lassen, und kam zu dem Schluss, dass es sich zweifelsfrei um echte Dokumente handelt. Obwohl die Originalbriefe Himmlers nicht vorliegen, ließ sich sowohl aufgrund der Handschrift als auch hinsichtlich der zeitlichen wie inhaltlichen Verschränkung seiner Briefe mit denen Marga Himmlers eindeutig die Echt

Rezension
"'Himmler privat' verstört nachhaltig und veranschaulicht zugleich, wie Recht Hannah Arendt 1963 mit ihrer Analyse der 'Banalität des Bösen' hatte.", Münchner Merkur, 21.10.2014 20151120




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