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Im Licht der Menora - Jüdisches Leben in der römischen Provinz, Raphael Gross u.a.
Im Licht der Menora - Jüdisches Leben in der römischen Provinz, Raphael Gross u.a.


973 375    Raphael Gross u.a.


Im Licht der Menora - Jüdisches Leben in der römischen Provinz


Dieses reich bebilderte Werk beleuchtet den langen Weg jüdischen Glaubens von Jerusalem und den römischen Provinzen bis nach Germanien.


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Daten
(R) 480 S., 200 Abb., 17 x 24 cm, kart. (Campus)

Kurzbeschreibung
Gab es Juden am Limes?

Beschreibung
Archäologische Zeugnisse für jüdisches Leben in den römischen Provinzen nördlich der Alpen sind rar. Historische Quellen wie das berühmte Dekret Kaiser Konstantins des Großen über die jüdische Gemeinde in Köln aus dem Jahr 321 n. Chr. belegen jedoch, dass Juden in dieser Region des Römischen Reiches lebten. Neue Funde, die die lang gesuchte Verbindung zwischen archäologischen und geschichtlichen Zeugnissen herstellen, werden ab Dezember 2014 erstmals in einer umfassenden Ausstellung gezeigt, die vom Jüdischen Museum in Frankfurt am Main in Kooperation mit der Römisch-Germanischen Kommission konzipiert wurde. Die Präsentation folgt dem "Licht der Menora", dem spätantiken Leitsymbol des Judentums. Ausgehend von Rom und Jerusalem, führt die Spur der Objekte in die römischen Provinzen - in die heutige Schweiz, nach Österreich und Ungarn - und schließlich ins ehemalige Germanien.

Inhaltsverzeichnis
Inhalt Vorwort der Herausgeber . 7 Eszter Bánffy - Grußwort . 11 Im Licht der Menora - Überblick . 16. Svend Hansen - Juden im Römischen Reich: Eine archäologischhistorische Perspektive . 21 Ludwig Berger - Jüdische Zeugnisse in den römischen Grenzprovinzen von Britannien bis Pannonien . 63 Steven Fine - Die Menora - Geschichte eines Symbols . 73 Werner Eck - Existente und fehlende Quellen: Die Konstitution Konstantins zur jüdischen Gemeinde in Köln . 83 Schmelztiegel Rom. 92 Esther Schneidenbach - Die jüdische Bevölkerung im antiken Rom . 97 Elsa Laurenzi - Juden in Rom: 2. Jahrhundert v.?u.?Z. bis 5. Jahrhundert u.?Z. . 109 Keine Spur der Menora. 126 Nora David - Juden in Pannonien . 131 Franziska Beutler / Gabrielle Kremer - Domo Iudaeus. 141 Hans Ulrich Voss - Ein Graffitto IVDAEA[E] aus Essen-Burgaltendorf . 151 David Hamidovi c - Eine aramäische Inschrift aus Nyon (Waadt, Schweiz) ? . 157 Beschützt im Diesseits wie im Jenseits . 160 Nives Doneus - Höre, Israel: Jahwe ist unser Gott, und es ist ein Jahwe. Das jüdische Amulett aus Halbturn, Österreich. 165 Bekenntnis zum Glauben. 184 Beat Rütti / Ludwig Berger - Der Menoraring aus Kaiseraugst . 189 Ádám Szabó - Jüdische Funde aus dem römischen Pannonien . 199 Orte des Glaubens . 212 Nevzat çevik - Ein Novum in der vorderasiatischen Archäologie: Die Synagoge von Andriake . 217 Nadin Burkhardt - Die jüdische Gemeinde der antiken Stadt Priene: Bilder, Synagoge und Funde . 231 Martin Seyer - Ein Gebäude mit jüdischen Elementen in Limyra/Türkei . 247 Kontinuität . 258 Marcus Trier - Köln: Römische Kapitale und mittelalterliche Rheinmetropole. 263 Dagmar Baltrusch - Die Juden im Frankenreich . 275 Viele Götter. Multireligiosität im Römischen Reich. 290 Hartmut Zinser - Vom Opferkult zum Wortgottesdienst . 295 Claus-Michael Hüssen - Römische Götter und Kulte in Obergermanien . 301 Árpád Nagy - Die Gemme des Crescentinius Benignus. Judaica auf kaiserzeitlichen Amuletten . 331 Ein Gott. Juden und Christen im Vergleich . 344 Thomas Söding - Nahe Distanzen. Einige Bemerkungen zum Verhältnis von Judentum und Christentum in der Antike . 349 Woanders. Judentum in der Diaspora. 360 Sarah Japp - Spuren jüdischen Lebens im antiken Kleinasien. 365 Naomi Feuchtwanger-Sarig - Dura Europos: Das Pompeji der syrischen Wüste und seine Synagoge . 387 Jochen Fornasier - Jüdische Präsenz im Bosporanischen Reich. 399 Ernst Baltrusch - "So sollten sie das Gesetz vergessen und alle Satzungen abschaffen" : Das Judentum im Hellenismus . 407 Die Objekte - Der Katalog . 418 Patricia Rahemipour et al. Anhang Literatur- und Abkürzungsverzeichnis . 454 Abbildungsverzeichnis . 478 Leihgeber / Danksagung . 479 Impressum. 480

Leseprobe
Vorwort der Herausgeber Das Relief im Bogen des Titus, zwischen Forum Romanum und Kolosseum gelegen, zeigt den Triumphzug, in dem die Beute aus dem Jüdischen Krieg der schaulustigen Menge in Rom vorgeführt wurde. Darunter befand sich auch der siebenarmige Leuchter, die Menora. Sie sollte zum Leitsymbol des antiken Judentums werden. Zu dieser Zeit, im Jahr 71 u. Z., lebten in Rom schon lange zahlreiche Juden. Man schätzt, dass mehrere Zehntausend in der Millionenstadt ansässig waren. Unter Julius Caesar war den jüdischen Gemeinden das Versammlungsrecht in der Synagoge und die Sabbatruhe zugestanden worden. Seitdem war das Judentum eine erlaubte und geschützte Religion und sie blieb es bis zum Ende des Römischen Reichs. Eine wichtige Quelle für die Kenntnis der Gemeinden und einzelner Individuen in Rom sind die Grabsteine aus verschiedenen jüdischen Katakomben. Sie lassen auf elf oder zwölf verschiedene Gemeinden in unterschiedlichen Stadtteilen Roms schließen. Einige Inschriften nennen Inhaber von Ämtern in der Synagoge oder Stifter von Synagogenbauten. Viele Namen Verstorbener lassen sich leicht als jüdisch identifizieren, viele tragen jedoch typisch römische Namen und ohne die Darstellung der Menora auf dem Grabstein würde man sie nicht als Juden erkennen. Denn sie waren selbstverständlicher Teil der römischen Gesellschaft, in den verschiedensten sozialen Schichten vertreten sowie in allen möglichen Berufen tätig. Ansonsten haben die jüdischen Gemeinden in Rom kaum archäologische Spuren hinterlassen. Bislang konnte keine Synagoge identifiziert werden und es fehlen Gegenstände, die eindeutig jüdischen Besitzern zugeschrieben werden können. Den öffentlichen Raum dominierten die paganen Kulte mit ihren zahlreiche Statuen und Kultstätten und die Reste dieser Kulte, vor allem die unzähligen Götterbilder finden sich heute in großen Mengen in unseren archäologischen Museen. Archäologische Spuren einer Buchreligion, zumal einer Minderheit, sind hingegen naturgemäß spärlich. Die wenigen materiellen Spuren darf man jedoch nicht als Ergebnis einer marginalen Existenz deuten. Im Gegenteil: In Rom ebenso wie im hellenistisch geprägten Osten des Römischen Reichs waren die jüdischen Gemeinden aktiv und zogen auch Angehörige anderer Kulte an. Viele Synagogen in Kleinasien lagen im Stadtzentrum. Viele fühlten sich angezogen: Im Unterschied zu den paganen Kulten mit ihren Opferpraktiken war die Thora einheitsstiftend und setzte gemeinsame Werte. Der Übertritt zum Judentum ist auf zahlreichen Grabsteinen belegt und wird auch in den historischen Quellen berichtet. So wandte sich der Apostel Paulus in den jüdischen Gemeinden in Korinth oder Ephesos nicht nur an die Juden, sondern auch an die zahlreichen "Gottesfürchtigen", Sympathisanten des Judentums, die die Synagoge besuchten und den Ritualgesetzen folgten, ohne formell Mitglieder der Gemeinde zu werden. Obwohl gering an Zahl, ergänzen die archäologischen Quellen unser Bild vom antiken Judentum erheblich. Denn die historischen Quellen sind spärlich und meistens tendenziös. Unsere Ausstellung zeigt archäologische Funde aus den römischen Provinzen nördlich der Alpen, aus Pannonien, Germanien und Gallien, und macht erstmals die vielfältigen Aspekte jüdischen Lebens in der römischen Provinz sichtbar. Vor wenigen Jahren wurde im schweizerischen Kaiseraugst ein Fingerring mit Menoradarstellung gefunden. Der Ring war für seine Besitzerin oder seinen Besitzer als Schutzsymbol bedeutsam. Im 4. Jahrhundert u. Z. war die Menora aber auch ein Zeichen der Selbstdarstellung in der Konkurrenz zum aufkommenden Christentum. 2002 fand sich auf dem Friedhof einer Villa Rustica im österreichischen Halbturn in einem Kindergrab des 3. Jahrhunderts u. Z. ein Amulettbehälter in Form einer Silberkapsel. Auf dem darin befindlichen Goldblech ist in griechischen Buchstaben das Schma Jisrael geschrieben: "Höre Jisrael, Adonai ist unser Gott, Ado

Einsteiger/Laien




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