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| geb. | = | fester Einband |
| R | = | Restauflage (früherer Ladenpreis aufgehoben) |
| M | = | Mängelexemplar |
| SA | = | Sonderausgabe |
| Tb. | = | Taschenbuch |
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937 254 Carl Emil Doeplers

Der Ring des Nibelungen - Limitiert auf 444 Exemplare und nummeriert!
Die Neuausgabe von Carl Emil Doeplers Kostümentwürfen für die Aufführung des Ring des Nibelungen bei den ersten Bayreuther Festspielen 1876 dokumentiert einen Meilenstein des deutschen Kostümbilds. Nicht um eine historisch getreue Wiedergabe des altgermanischen Bekleidungsstils ging es Doepler, auch wenn viele Waffen, Geräte und Schmuckstücke nach Vorlagen in den Museen von Kopenhagen, Kiel, Mainz und Berlin gezeichnet wurden, sondern um die Umsetzung der bildlichen Vorstellungen, die sich das späte 19. Jh. von den Germanen machte. Das Werk macht zudem die Ideenwelt Wagners, die Rezeptionsgeschichte der Ring-Tetralogie und die Bedeutung der germanischen Mythologie bei den Menschen des 19. Jhs. verständlich.
Lieferung in ca. 2 bis 3 Werktagen.
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Daten
104 Seiten, durchg. Farbtafeln, Großformat 24 x 33 cm, gebunden.
Kurzbeschreibung Die Neuausgabe von Carl Emil Doeplers Kostümentwürfen für die Aufführung des Ring des Nibelungen bei den ersten Bayreuther Festspielen 1876 dokumentiert einen Meilenstein des deutschen Kostümbilds. Zugleich bildet das Werk eine Brücke zum bildhaften Verständnis der Musikdramen Richard Wagners und zur Rolle, welche die Figuren der germanischen Mythologie im Bewusstsein Wagners und seiner Zeitgenossen gespielt haben.
 Beschreibung Betrachtet man die Figurinen auf den Kostümentwürfen zum Ring des Nibelungen , die Carl Emil Doepler für die ersten Bayreuther Festspiele von 1876 schuf, sieht man die handelnden Personen der Wagner schen Musikdramen in der Gestalt, wie sie das späte 19. Jahrhundert gern sah: germanische Helden- und Göttergestalten mit rauschenden Bärten, Speere schwingend und trutzig blickend, die Frauen nicht minder martialisch, nur mit wallenden Gewändern oder wie im Falle der Rheintöchter mit allerlei Schlick und Wasserpflanzen dekorativ umwoben. Nicht um eine historisch getreue Wiedergabe des altgermanischen Bekleidungsstils ging es ihm auch wenn viele Waffen, Geräte und Schmuckstücke nach Vorlagen in den Museen von Kopenhagen, Kiel, Mainz und Berlin gezeichnet wurden , sondern um die Umsetzung der bildlichen Vorstellungen, die sich das späte 19. Jahrhundert von den Germanen machte. Heute mag vielleicht manches unfreiwillig komisch wirken die Bedeutung von Doeplers Figurinen ist dennoch kaum zu überschätzen. Sie stellen nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte des Kostümbilds dar, sondern haben auch für Jahrzehnte den Aufführungsstil von Ring-Inszenierungen bestimmt und wesentlich zur nationalideologischen Vereinnahmung des Werks beigetragen. Insofern liefert die von Joachim Heinzle besorgte und kommentierte Neuausgabe seines Kostümwerks auch einen Beitrag zur Ideenwelt Richard Wagners (1813-1883) und zum Verständnis der Rezeptionsgeschichte der Ring-Tetralogie.
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